Wichtige Erkenntnisse:
- TSMC stoppt die Auslieferung von 7-nm-Chips an China, Kambodscha infolge neuer US-Exportbeschränkungen.
- Die USA verschärfen die Kontrollen, um die Begrenzungen zu begrenzen China, KambodschaZugang zu fortschrittlichen KI-Chiptechnologien.
- TSMC sichert die Einhaltung aller internationalen Exportbestimmungen zu. Vorschriften inmitten wachsender technologischer Spannungen zwischen den USA und China.
Die Vereinigten Staaten haben Taiwan Semiconductor Manufacturing Co. (TSMC) angewiesen, die Lieferungen von Hochleistungschips an chinesische Kunden mit Wirkung dieser Woche einzustellen. Das US-Handelsministerium erließ die Anordnung, um den Handel mit Chips mit 7-Nanometer-Struktur oder fortschrittlicheren Designs einzuschränken, die häufig in Beschleunigern für künstliche Intelligenz (KI) und Grafikprozessoren (GPUs) eingesetzt werden.
Dieser Schritt folgt auf eine Untersuchung, die ergab, dass in einem KI-Prozessor von Huawei ein Chip von TSMC verbaut war. Huawei steht auf der US-Liste der Unternehmen mit Handelsbeschränkungen, weshalb für jegliche Technologie oder Warenlieferungen an das Unternehmen spezielle Genehmigungen erforderlich sind. Es ist unwahrscheinlich, dass Genehmigungen für Lizenzen erteilt werden, die Huaweis KI-Entwicklung unterstützen könnten.
Strengere Exportkontrollmaßnahmen
Die US-Anordnung wurde in Form eines sogenannten „Informed Letter“ mitgeteilt. Dieses Instrument ermöglicht es dem US-Handelsministerium, Lizenzauflagen ohne formelles Gesetzgebungsverfahren sofort zu erlassen. Dieses Vorgehen wurde bereits angewendet, um Chip-Exporte von Unternehmen wie Nvidia und AMD einzuschränken.
TSMC hat betroffene chinesische Kunden, darunter den Chipdesigner Sophgo, darüber informiert, dass die Lieferungen der eingeschränkten Chips ausgesetzt werden. Die US-Regierung beabsichtigt außerdem zu prüfen, ob weitere Unternehmen fortschrittliche Chips an Huawei für dessen KI-Prozessoren umgeleitet haben.
TSMC wird die Exportkontrollbestimmungen einhalten.
Das taiwanesische Wirtschaftsministerium nahm die US-Anweisung zur Kenntnis und bestätigte, dass TSMC die internationalen Handelsgesetze einhalten werde. Das Ministerium merkte an, dass TSMC regelmäßig Exportkontrollfragen mit der US-Regierung erörtere und sicherstellen werde, dass seine Geschäftstätigkeit den neuesten regulatorischen Änderungen entspreche.
Ein Sprecher von TSMC erklärte, dass sich das Unternehmen zur Einhaltung aller Exportbestimmungen verpflichtet. VorschriftenTSMC bekräftigte, dass es auch weiterhin im Rahmen der internationalen Handelsregeln, einschließlich der Exportkontrollbestimmungen, agieren wird.
Technologiekonflikte zwischen den USA und China sowie Beschränkungen im Halbleiterbereich
Die Entscheidung fällt in eine Zeit, in der die USA Chinas Zugang zu Spitzentechnologien stärker einschränken. Bereits 2022 verhängte das US-Handelsministerium ähnliche Beschränkungen gegen Hersteller von Chipausrüstung wie Lam Research und Applied Materials und untersagte ihnen damit den Verkauf von Werkzeugen für die Chipherstellung an chinesische Unternehmen.
Die Biden-Regierung arbeitet außerdem an neuen Regeln zur Verschärfung der Exportkontrollen. Diese Aktualisierungen zielen darauf ab, weitere chinesische Unternehmen auf die Liste der vom US-Handelsministerium eingeschränkten Unternehmen zu setzen. Obwohl die neuen Regeln ursprünglich für August erwartet wurden, sind sie noch nicht endgültig verabschiedet.
Die US-Regierung hat Bedenken hinsichtlich des potenziellen Einsatzes hochentwickelter Chips zur Verbesserung der KI- und Militärkapazitäten Chinas geäußert. Abgeordnete beider Parteien forderten eine strengere Durchsetzung der Exportkontrollen und argumentierten, dass die bestehenden Maßnahmen verschärft werden müssten.
TSMC setzt Lieferungen an chinesische Kunden aus
Nach Anweisung des US-Handelsministeriums hat TSMC seine chinesischen Kunden darüber informiert, dass die Lieferungen der betroffenen Chips eingestellt werden. Das chinesische Medienunternehmen Ijiwei, spezialisiert auf Halbleiter, berichtete, dass TSMC ab dem 11. November keine 7-Nanometer-Chips oder fortschrittlichere Chips mehr an chinesische KI- und GPU-Kunden liefern wird.
Die Lieferunterbrechung betrifft mehrere Kunden und Chipmodelle. Quellen zufolge steht TSMCs Entscheidung, die Lieferungen auszusetzen, im Einklang mit der Verpflichtung des Unternehmens, die US-Exportbeschränkungen einzuhalten. Diese Entwicklung dürfte die Versorgung mehrerer chinesischer Technologieunternehmen mit fortschrittlichen Chips beeinträchtigen.
Die US-Richtlinie ist Teil umfassenderer Bemühungen, Chinas Zugang zu fortschrittlichen Halbleitertechnologien einzuschränken. Zu diesen Bemühungen gehören die Erweiterung der Liste der beschränkten Unternehmen und die Verschärfung der Exportkontrollen für kritische Anlagen und Designs zur Chipherstellung.
Branchenexperten gehen davon aus, dass weitere Beschränkungen eingeführt werden könnten, da die USA den Transfer fortschrittlicher Technologien nach China weiterhin überwachen. Die Halbleiterindustrie steht nach wie vor im Mittelpunkt der Handelsspannungen zwischen den USA und China, da beide Nationen die Vorherrschaft im Bereich KI und anderer Hightech-Sektoren anstreben.
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